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Violinabend vom Barock bis Frühe Moderne

mit Liv Migdal und Eglé Staskuté  

Richard-Wagner-Stätten Graupa, Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna

Tickets from €16.00 *
Concession price available

Event organiser: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Germany

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Schüler, Studenten
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Ermäßigungsberechtigt sind Schüler, Studenten. Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Diese Eintrittskarte ist nur über die Vorverkaufsstellen der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen. Kein Tageskassenzuschlag.
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Event info

Kurz vor ihrer Tournee nach Hamburg und durch den deutschen Norden macht Liv Migdal zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Eglé Staskuté in Graupa Station mit einem Epochen umspannenden Programm voller Brillanz und Poesie.
Es beginnt mit der genialen Passacaglia aus der Feder wohl eines der größten Geigenvirtuosen des Barock: Heinrich Ignaz Franz Biber. Weiter geht die musikalische Wanderung zu der zauberhaften a-Moll-Violinsonate von Franz Schubert, stürmt zu einem faszinierenden Aufbruchstück der polnischen Wunderkinder Henryk und Józef Wieniawski, um dann in die orientalisch angehauchte Welt des großen deutsch-israelischen Komponisten Paul Ben-Haim einzutauchen und schließlich einen Gipfel der Frühen Moderne zu erklimmen: Sergej Prokofievs Violinsonate in D-Dur op. 94a.

Die Veranstaltung beginnt 16 Uhr, dauert inklusive Pause 90min, Einlass ist ab 15:30 Uhr in den Festsaal des Jagdschlosses Graupa. Freie Sitzplatzwahl.

Ermäßigten Eintritt erhalten Schüler und Studenten. Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B hat freien Zutritt. Diese Karte ist ausschließlich über die Vorverkaufsstelle TouristService Pirna erhältlich. Es gibt keinen Tageskassenzuschlag.

Terms and conditions

Kundeninformation Richard-Wagner-Stätten Graupa
Keine besonderen Teilnahmebedingungen: Kein Nachweis über ein negatives Testergebnis, eine Impfung oder Genesung erforderlich.

Die Teilnahmebedingungen entsprechen den aktuellen Corona-Beschlüssen. Aufgrund der dynamischen Situation kann es bis zum Veranstaltungstermin zu Änderungen kommen. Wir werden Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung über die geltenden Teilnahmebedingungen per E-Mail an die im Bestellprozess hinterlegte E-Mail-Adresse informieren.

Event location

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.
Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna